
Freitag, 18:30, Abfahrt. 250 km, durch die Nacht, mal schauen, wann wir wieder zu Hause sind. Wir wollten zwei Sachen: die Strecke einmal komplett prüfen und natürlich selbst das Erlebnis Night Shift testen.
Ein paar Stellen der Strecke planen wir nochmal um, damit's für euch schöner wird. So ein Test-Ride ist genau dafür da. Eine Route ist beim ersten Mal nie perfekt. Deshalb fahren wir sie selbst, bevor ihr es tut.
Vorbereitung lohnt sich. Wetter checken, wie kalt wird's, hab ich genug Klamotten dabei, auch wenn ich mal eine Zeit nicht fahre (Pause, Panne, …)? Akkus voll, Licht vorher mal getestet, Backup-Lampe dabei? Und ein Plan für Verpflegung und Wasser: Tankstellen haben nachts selten auf, Friedhöfe auf der Route sind oft die rettende Wasserstelle.
Abseits vom Material: Die härteste Stunde ist die vor Sonnenaufgang. Kalt, müde, Moral unten. Aber keine Sorge, mit den ersten Strahlen kommt die Motivation zurück. Man sehnt sich richtig nach der Sonne.

Plan mehr Zeit ein als für eine vergleichbare Strecke am Tag. Du bist nachts langsamer, auch wenn es sich nicht so anfühlt. Wir haben für die Strecke knapp 11:30h Fahrzeit gebraucht. Wir hatten es nicht eilig, aber getrödelt haben wir auch nicht.
Bei der Night Shift wirst du auf der Strecke immer mal wieder andere Fahrer:innen treffen. Ein paar Kilometer zu zweit oder zu dritt geben mehr Energie, als man denkt. Uns hat die Zeit zusammen auf jeden Fall durch die Nacht getragen.
Was auch bleibt: Eine Nachtfahrt ist nicht nur herausfordernd, weil die Strecke lang ist. Der Schlafmangel zieht. Gönn dir danach Erholung.
Bis zum nächsten Mal.
Rasmus, Jasper, David und Jan